Riesenslalom der Herren
 
 
Name
Land
Zeit
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Ted Ligety
USA
2:28.92
2
Marcel Hirscher
AUT
2:29.73
0.81
3
Manfred Mölgg
ITA
2:30.67
1.75
4
Aksel Lund Svindal
NOR
2:30.71
1.79
5
Alexis Pinturault
FRA
2:30.86
1.94
6
Davide Simoncelli
ITA
2:31.00
2.08
7
Fritz Dopfer
GER
2:31.11
2.19
8
Philipp Schörghofer
AUT
2:31.17
2.25
9
Benjamin Raich
AUT
2:31.32
2.40
10
Felix Neureuther
GER
2:31.70
2.78
11
Massimiliano Blardone
ITA
2:31.74
2.82
12
Marcus Sandell
FIN
2:31.98
3.06
13
Marcel Mathis
AUT
2:32.17
3.25
14
Andre Myhrer
SWE
2:32.47
3.55
15
Gino Caviezel
SUI
2:32.95
4.03
16
Tim Jitloff
USA
2:33.08
4.16
17
Adam Zampa
SVK
2:33.27
4.35
18
Matts Olsson
SWE
2:33.33
4.41
19
Cyprien Richard
FRA
2:33.54
4.62
20
Henrik Kristoffersen
NOR
2:33.81
4.89
21
Mathieu Faivre
FRA
2:33.85
4.93
22
Zan Kranjec
SLO
2:33.97
5.05
23
Roberto Nani
ITA
2:34.03
5.11
24
Leif Kristian Haugen
NOR
2:34.42
5.50
25
Ivica Kostelic
CRO
2:34.72
5.80
26
Robby Kelley
USA
2:34.91
5.99
27
Pavel Trikhichev
RUS
2:35.38
6.46
28
Filip Zubcic
CRO
2:36.42
7.50
29
Didier Defago
SUI
DNF
Letzte Aktualisierung: 02:13:25
 
 
Wir verabschieden uns damit für heute, nicht ohne vor Ted Ligety noch einmal respektvoll das Haupt zu neigen. Vielen Dank für Ihr Interesse und bis zum nächsten Mal!
 
 
Felix Neureuther wird am Ende Zehnter. Felix Dopfer landet auf Platz 7.
 
 
Damit ist das Rennen entschieden. Ted Ligety holt Gold vor Marcel Hirscher und Manfred Mölgg. Den undankbaren vierten Platz belegt Aksel Lund Svindal.
Ligety
 
Eine großartige Fahrt. Schon im Mittelstück war klar, es wird die Goldmedaille. Da verliert er zwar im Schlusshang noch fast eine ganze Sekunde, aber wer, wenn nicht er, kann sich das auch leisten.
Ligety
 
Dös is a Wahnsinn.
Ligety
 
Es ist ein Genuss, dem Amerikaner zuzusehen. Die großartige Fahrt von Hirscher, die scheint er sogar noch überbieten zu können.
Ligety
 
Fehlt noch der Dominator des Riesentorlaufs, Ted Ligety. Im ersten Durchgang fuhr er in einer anderen Liga. Dementsprechend groß ist sein Vorsprung mit fast 1,5 Sekunden.
Svindal
 
Das Tempo fehlt ihm . Und er liegt eine Sekunde hinter Hirscher. und auch hinter Mölgg! Nur Platz 3.
Svindal
 
Vor der Einfahrt zum Steilhang gerät er sehr tief, liegt prompt 1/10 hinten. Aber was heißt das?
Svindal
 
Kommen wir zum amtierenden Weltmeister in der Abfahrt. Der ist jetzt gehörig unter Druck. Zumal: 1/100 war er besser als Hirscher im ersten Durchgang. Mein Tipp: Hirscher mindestens Silber.
Hirscher
 
Der Österreicher riskiert nich alles, aber sehr viel. Und macht keine Gefangenen. Mit 79/100 Vorsprung geht es in den Zielhang. Eine sehr starke Fahrt, und die sehr deutliche Führung. Um fast eine Sekunde unterbietet er Mölgg. Alle Achtung.
Hirscher
 
Marcel Hirscher lässt die österreichischen Herzen jetzt höher schlagen, die Stimmen lauter werden. Sein Vorsprung beträgt 1/10. Ein kleiner Fehler und Mölgg hat Bronze sicher.
Mölgg
 
Bei der letzten Zwischenzeit liegt er gleichauf mit Pinturault. Und am Ende liegt er in Führung. Klasse Kampf zum Ende hin.
Mölgg
 
Oder wie sieht es aus, Herr Mölgg? Können Sie ihre halbe Sekunde verteidigen? Fast der Ausreißer im oberen Bereich, er trifft das Tor aber doch noch. Das kostet ihn jedoch viel Zeit, 4/10 liegt er danach zurück.
 
 
Da hat jemand beim Tickerschreiben die Klappe hinsichtlich Pinturaults eventuell etwas zu voll genommen.
Dopfer
 
Fritz Dopfer. Er führt mit 37/100 vor Pinturault. Bei der zweiten Zwischenzeit liegt er schon hinter dem Franzosen. Vor dem Schlussstück liegt er wieder vorne, und der Steilhang sollte ihm liegen. Es reicht nicht. Platz 3.
Simoncelli
 
2/10 auf den Franzosen bringt Simoncelli mit. Und er büßt im oberen Teil nichts ein. Im Ziel bleibt er 14/100 hinter Pinturault.
 
 
Kommen wir nun, salopp formuliert, zu den ernsthaften Medaillenkandidaten. Wenn Pinturault hier mit Edelmetall weggeht, wäre das schon eine Überraschung.
Raich
 
Benni Raich sorgt nun für mehr Lautstärke im Zielbereich. Vor seinem Start. 5/100 lag er vor Pinturault. Aber der Vorsprung ist schnell weg. Doch wir haben schon bei Pinturault gesehen, man kann auf den letzten Metern Zeit gutmachen. Raich allerdings nicht.
Pinturault
 
Erstaunlich, da hätte man gedacht, den Fehler macht er nicht mehr gut, da fehle ihm das Tempo vor der Einfahrt in den Steilhang, aber auf den letzten Metern hat er nochmal zugelegt.
Pinturault
 
Alexis Pinturault nimmt nun das Rennen auf. Sein Vorsprung auf Schörghofer beträgt 36/100. Das sieht sehr rund beim Franzosen aus, vor dem Steilhang gerät er aber ordentlich raus aus der Linie und büßt ein. Deutlich. Trotzdem rettet er die Führung ins Ziel.
Mathis
 
Oje, das sieht im Steilhang dann fast nach einer Schleichfahrt aus, da hatte er den Rhythmus völlig verloren. Platz 5. Felix Neureuther wirds freuen: Ein Platz in der Top-Ten ist ihm jetzt sicher.
Mathis
 
Bevor jetzt die Top-8 das Geschehen bestimmen, nach einer weiteren kleinen Pause, geht jetzt noch der Österreicher Marcel Mathis ins Rennen. Da stehen dann möglicherweise mal wieder, kurzzeitig, zwei Österreicher, ganz oben. Werden sich die Gastgeber freuen.
Sandell
 
Sandell hat seinen Vorsprung nach kleineren Fehlern, er fährt allerdings auch sehr vorsichtig, schnell eingebüßt. Platz 4.
Schörghofer
 
Philipp Schörghofer geht mit 85/100 auf Neureuther in den zweiten Durchgang. Sieht nach einer guten Fahrt aus, er baut seinen Vorsprung vor dem Steilhang auf über eine Sekunde aus. Im Steilhang verliert er ganz leicht, findet dann aber die perfekte Linie und übernimmt die Spitze. Auch wenn er wieder etwas verliert.
Blardone
 
Das dürfte Blardone nicht passieren, vorausgesetzt, er kommt fehlerfrei ins Ziel. Aber da sind jetzt natürlich schon einige Kanten in der Strecke. Blardone kann seinen Vorsprung im Flachstück nicht ganz halten. Und das kostet ihn Platz 1, 4/100 fehlen ihm im Ziel.
Olsson
 
Wie gut die Fahrt von Neureuther war, wird man nun an Olsson sehen, der nach dem ersten Durchgang fast eine Sekunde besser als Neureuther lag. Ein dicker Fehler im Flachstück kostet ihn viel Zeit, Sehr viel Zeit. Er fällt über eine Sekunde hinter Neureuther zurück.
Neureuther
 
Erstaunlich, da hat er im Schlussstück nochmal richtig Zeit herausgeholt. Trotz des Querstehers.
Neureuther
 
Neureuther nun auf der Strecke. Sein Vorsprung auf Myhrer: 63/100. Das Polster schmilzt schnell zusammen, dann findet er seinen Rhythmus, leistet sich eine Quersteher, der aber wenig Tempo kostet. Platz 1.
Cyprien
 
Fünfzehn Läufer folgen jetzt noch, Felix Neureuther kommt gleich nach Richard Cyprien aus Frankreich. Bei der letzten WM in Garmisch holte der Franzose noch Silber, dieses Kunststück kann er nicht wiederholen. Er fällt auf Platz 5 zurück.
Faivre
 
Faivre kann die Zeit von Myhrer jetzt nicht schlagen. Der Schwede bleibt an der Spitze, Faivre landet auf 6.
Myhrer
 
Andre Myhrer schließt die erste Startgruppe noch nicht ab, ihm folgt noch Faivre. Sein Vorsprung auf Caviezel betrug lediglich 6/100. Und den verweist er deutlich in die Schranken und übernimmt die Führung.
Caviezel
 
Thema Jugend, da wäre auch Gino Caviezel zu nennen. Auch er gehört zu denen, von denen man in den nächsten Jahren noch mehr hören wird. Auch er ist erst 20 Jahre alt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Er übernimmt die Führung! Jitlff ist um 13/100 geschlagen.
Zampa
 
Adam Zampa aus der Slowakei ist nun unterwegs. Früh mit leichten Problemen, schafft er es, akrobatisch auf den Skiern zu bleiben. Platz 2.
Defago
 
Defagos Hoffnungen, hier vielleicht noch ein paar Plätze gutzumachen, hat sich schnell erübrigt, Es ist eine sehr zurückhaltende Fahrt mit vielen kleinen Fehlern. Und schließlich kommt der vorzeitige Ausstieg. Der erste im zweiten Durchgang, sieht man von Janka ab, er erst gar nicht mehr angetreten war.
Jitloff
 
Eine halbe Sekunde auf Kristoffersen bringt Jitloff mit in den zweiten Durchgang, und es sieht so aus, als könne er das noch ausbauen. Ein kleiner Quersteher bringt ihn nicht aus der Konzentration. Locker um 8/10 unterbietet er den Norweger und übernimmt die Führung.
Nani
 
Der erste von vier Italienern, die es in den zweiten Durchgang geschafft haben, ist unterwegs. Mit 2/10 Vorsprung auf Kristoffersen startet er, ein Fahrfehler kurz vor dem Ziel kostet ihn den.
Kranjec
 
Zan Kranjec geht auf die Strecke. Der Slowene lag nach dem ersten Durchgang 1/10 vor Kristoffersen. Auch er ist noch ein sehr junger Fahrer. Viel Zukunft hat es in den zweiten Durchgang geschafft, den die Starter aus Israel, Peru, Brasilien, dem Irand, Luxemburg verpasst haben. Knapp bleibt er hinter der Bestzeit zurück. Platz 2.
Kostelic
 
Der Kroate kann seinen Platz nicht halten und fällt hnter Kristoffersen und Haugen zurück.
 
 
Einige Fahrer "klagten" vor dem zweiten Durchgang darüber, dass der Kurs sehr unrhythmisch gesetzt sei. Die einen kommen damit offensichtlich besser zurecht, die anderen nicht.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen, auch er wird in den kommenden Jahren sicher noch von sich reden machen mit seinen jetzt 18 Jahren. Mit 65/100 vor Haugen geht er ins Rennen. Die bringt er auch fast ins Ziel.
Trikhichev
 
Pavel Trikhichev ist nun draußen, vergeblich warten wir auf Carlo Janka, der wohl doch nicht wieder antritt. Trikhichev verliert über eine Sekunde auf Haugen. Platz 3.
Haugen
 
Leif Kristian Haugen aus Norwegen ist unterwegs. 3/10-Vorsprung bringt er mit. Es wird nicht ganz einfach, seinen Rang zu halten. Denn Kelley war gut unterwegs. Wie Kelley ist auch er ein Mann für die Zukunft. Der Norweger baut seinen Vorsprung tatsächlich leicht aus.
Kelley
 
Robby Kelley geht auf die Strecke. Der Amerikaner lag über eine Sekunde besser als Zubcic. Kelley fährt ein solides Rennen, keine Nerven bei seiner ersten WM, er baut seinen Vorsprung aus.
Zubcic
 
Filip Zubcic eröffnet den zweiten Durchgang, fast 6 Sekunden hatte er nach dem ersten Durchgang Rückstand auf Ligety. Aus Sicht der Spitzenleute ist das also nicht mehr als eine Streckenbesichtigung. 2:36.42 ist seine Zeit.
 
 
Hirscher hat den Ticker auch gelesen. Er gesteht, dass er sich keine Hoffnungen mehr auf Gold macht. Ligety müsse da schon schwere Fehler machen ...
 
 
Der Kurs ist im zweiten Durchgang etwas weiter gesteckt, der angebliche Vorteil für Hirscher bei dem technisch anspruchsvolleren ersten Durchgang hat sich als nicht vorhandener herausgestellt. Für den Super G-Weltmeister Ligety ist das sicherlich kein Nachteil.
 
 
Interessanter wird da schon der Wettkampf um Rang 2. Nach dem ersten Durchgang liegen Svindal (2.) und Dopfer (5.) nur 3/10 auseinander. Da ist für alle, Svindal wie Hirscher, Mölgg und Dopfer, noch alles drin.
 
 
Wer soll Ligety noch die Goldmedaille vor der Nase wegschnappen? Sein erster Lauf war einer in einer anderen Liga, die Konkurrenz muss schon auf deutliche Patzer des Amerikaners hoffen, will sie sich hier noch eine chance Ausrechnen. Der erste Eindruck sagt: Gold ist weg.
 
 
Willkommen zurück zur Entscheidung im Riesenslalom. In einer Viertelstunde wird es ernst.
 
 
Wir verabschieden uns damit vorerst und melden uns pünktlich zum zweiten Lauf wieder zurück, Bis dann!
 
 
Doch Gold, das scheint bereits festzustehen, da kann sich Ted Ligety nur noch selber schlagen. Er geht mit über einer Sekunde Vorsprung in den zweiten Durchgang, der um 13:30 Uhr gestartet wird.
 
 
Etwas überraschend ist die gute Platzierung von Aksel Lund Svindal, so gut sah sein Lauf auf den ersten Blick nicht aus. Marcel Hirscher und Manfred Mölgg liegen auf Platz 3 und 4, dann folgt bereits Fritz Doper, der sich durchaus noch Chancen auf eine Medaille ausrechnen kann.
 
 
Die Zeit von Ted Ligety ist sowieso utopisch. Der einzige,der mit seinem Lauf in die Nähe kam, war Thomas Fanara, aber der brachte seinen Lauf ja leider nicht ins Ziel mit seinem Sturz zwei Tore vor dem Ziel.
 
 
Dreißig Läufer haben den ersten Lauf des Riesenslaloms absolviert, der ein oder andere wird es noch in den zweiten Lauf schaffen, aber es ist klar, dass sich gerade an der Spitze nichts mehr ändern wird.
Cook
 
Dustin Cook schließt die zweite Startgruppe ab, nach den Ausfällen von Berthod und Jazbbec ist er wieder einer, der das Ziel erreicht. Aber er hat dabei große Probleme, findet überhaupt keinen Rhythmus. Mehr als sieben Sekunden Rücktand hat der Kanadier.
Caviezel
 
Gino Caviezel mit Startnummer 27, ein junger Schweizer ist nun unterwegs. Lange liegt er ganz gut im Rennen, er fährt auf Platz 18 vor, das ist ordentlich, damit dürfte er im zweiten Lauf dabei sein. Die Rückstande haben sich inzwischen bei etwa 4 Sekunden eingependelt.
Luitz
 
Stefan Luitz bringt seinen Lauf zwar ins Ziel, mit deutlichem Rückstand, aber da er durch ein Tor mittendurch gefahren ist, wird er disqualifiziert.
Defago
 
Didier Defago, die großen Ergebnisse im Riesenslalom hat er in dieser Saison nicht vorzuweisen. Und dementsprechend überrascht sein deutlicher Rückstand nicht. Die Fahrt ist alles andere als Runde, vier Sekunden Rückstand.
 
 
Bevor es mit Andre Myhrer weitergeht, gibt es das erste Break. Doch die besten Fahrer sind nun bereits im Ziel. Was nicht ausschließen soll, dass hier noch die ein oder andere Überraschung drin ist.
Raich
 
Benni Raich nun für Österreich unterwegs. Er musste in der Superkombination im zweiten Lauf vorzeitig aussteigen. Er ist ja ein guter Techniker, ihm sollte die Streckenführung etwas besser liegen. Seine Zeit, 1:15.04, was dies auch bestätigt, Platz 7.
Mathis
 
Marcel Mathis an sich mit einer ordentlichen Fahrt bis zu einem kleine Ausritt, wo er die Linie verliert. Da sind es dann schon gleich wieder zwei Sekunden Rücktand.
Neureuther
 
Felix Neureuther ist gestartet. Schnell fehlen ihm 7/10 auf Ligety, aber der darf hier nicht der Maßstab sein. Die Sichtbedingungen sind nicht die besten, das muss auch Neureuther erkennen bzw. eben nicht. 3:16 Rückstand und Platz 11. Mit Glück steht er diese Fahrt.
Fanara
 
Thomas Fanara aus Frankreich lässt mit seiner ersten Zwischenzeit aufhorchen, er ist ausgewiesener Riesenslalomspezialist. Ihm gelingt eine tolle Fahrt, ist fast bis an Ligety herangefahren, bei der letzten Zwischenzeit fehlen noch 17/10. Und kurz vor dem Ziel rutscht ihm der Außenski weg. Er ist der erste Ausfall. Ist das bitter!
Schörghofer
 
Es wird wieder lauter: Philipp Schörghofer aus Österreich ist unterwegs. Angesichts der bisherigen Ergebnisse scheint die Zeit von Ligety jetzt schon unereichbar. Bei der ersten Zwischenzeit liegt er schon 8/10 zurück.
Sandell
 
Marcus Sandell, der erste Finne, versucht nun sein Glück. Er startet meist im Super G, in Adelbode landete er im Riesentorlauf auf Platz 9. Hier ist es vorläufig Platz 8.
Kostelic
 
Ivica Kostelic holte in der Superkombination Silber. Mischt er auch hier wieder im Kampf um die Medaillen mit? Danach sieht es hier nicht aus. Es fehlt ihm das Tempo, und zwar deutlich, die Schwünge sind spät angesetzt. Und das mündet in vier Sekunden Rückstand. Da hätte Ligety die Strecke zweimal abgefahren.
Simoncelli
 
Davide Simoncelli aus Italien. der praktisch nur im Riesenslalom startet, ist nun unterwegs. Beste Platzierung war Platz 3 in Beaver Creek. Er zeigt eine gute Fahrt, zumindest im ersten Teil, hat aber auch einen kleinen Quersteher drin, Platz 6.
Mölgg
 
Manfred Mölgg, im Weltcup auf Platz liegt er auf Platz 3. Er liegt mit seinen Zeiten auf dem Niveau von Hirscher, verliert ebenfalls deutlich Zeit im Mittelstück. Platz 4, auch er setzt sich knapp vor Dopfer.
Hirscher
 
Und Marcel Hirscher? Der Kurs ist ja doch ein wenig auf ihn zugeschnitten. Was macht er aus diesem Wettbewerbsvorteil? Zumindest wächst bei ihm der Rückstand nicht so schnell an ... Aber er wächst. Es bestätigt sich die großartige Fahrt des Amerikaners. Platz 3.
Dopfer
 
Nun die deutsche Hoffnung, Fritz Dopfer. Beim letzten Slalom in Adelboden belegte er Platz 2. Bei der ersten Zwischenzeit liegt er auf Platz 3, sucht etwas zu sehr die direkte Linie ... Keine Chance, auch nur in die Nähe von Ligety zu kommen. Platz 3.
Blardone
 
Massimiliano Blardone aus Italien kann dieses Tempo nicht gehen. Dazu war die Fahrt von Ligety auch einfach zu souverän. Schnell fehlt ihm eine ganze Sekunde. Und das wächst noch an, im Ziel auf über zwei Sekunden!
Ligety
Ted Ligety sprach mit einem Augenzwinkern von einen sehr geraden Kurs, und wenn es einer beurteilen kann ... Aber auch mit diesem engen Kurs scheint er keine Probleme zu haben. Das reicht für eine beeindruckende Führung, wenn er durchkommt. Tut er, tolle Fahrt des Amerikaners.
Pinturault
 
Alexis Pinturault sollte diese Zeit eigentlich unterbieten können, so er alle Tore trifft. Doch gleich ein Fahrfehler kurz nach dem Start, dennoch bleibt er nur knapp über der Zeit von Svindal in diesem Bereich. Er bleibt auch im Ziel hinter dem Norweger.
Svindal
 
Das erkennt auch der Abfahrtsweltmeister Svindal, der hier 1:14.44 fährt.
Svindal
 
Und los gehts. Aksel Lund Svindal geht auf die Strecke, die sehr eng gesteckt ist und an manchen Stellen doch stark an den Spezialslalom erinnert.
vor Beginn
 
Aber zu allererst ist doch und wieder Ted Ligety zu nennen, vier Siege im Riesentorlauf in diesem Winter, dazu ein dritter Platz. Viel besser könnte die Ausbeute bei fünf Rennen wirklich nicht ausfallen.
vor Beginn
 
Oder wird es der Zweiplatzierte im Weltcup, Marcel Hirscher, der dem Verband der Gastgeber hier die erste Einzelmedaille beschert? Manfred Mölgg? Dopfer oder Neureuther? Einen Anhaltspunkt gibt gleich der erste Lauf, bei dem sich Aksel Lund Svindal aus Norwegen auf die Piste begibt ...
vor Beginn
 
Ein Blick auf die Weltcupwertung gibt hier auch gewisse Vorstellungen, von wem heute was zu erwarten. Ted Ligety führt die Rangliste an, könnte hier zum dritten Mal Weltmeister werden.
vor Beginn
 
Der DSV ist mit Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Stefan Luitz vertreten. Wie üblich sind zwei Läufe vorgesehen, und es spricht auch nichts dagegen, dass beide durchgeführt werden können. Der zweite Lauf ist für 13:30 Uhr angesetzt.
vor Beginn
 
Allerlei Esoten sind heute gemeldet. So sind unter anderem Läufer aus dem Iran, Israel, Peru oder Luxemburg am Start.
vor Beginn
 
Ein strammes Programm steht uns heute bevor, sind doch insgesamt 99 Fahrer für diesen Wettbewerb gemeldet. Da kann sich Schladming freuen, wenn hinterher noch Schnee auf der Piste liegt.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen bei der WM in Schladming zum Riesenslalom der Herren.
Land
USA
4
0
1
Österreich
2
2
4
Frankreich
2
1
1
Slowenien
1
2
0
Deutschland
1
1
2
Norwegen
1
0
1
Italien
0
2
1
Schweden
0
1
1
Kroatien
0
1
0
Schweiz
0
1
0
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