Ski Alpin Liveticker

Levi, Finnland11. November 2017
Slalom der Damen
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Petra Vlhova
1:49.98
2.
Mikaela Shiffrin
1:50.08
+ 0.10
3.
Wendy Holdener
1:51.33
+ 1.35
4.
Frida Hansdotter
1:52.15
+ 2.17
5.
Melanie Meillard
1:52.56
+ 2.58
6.
Lena Dürr
1:52.76
+ 2.78
7.
Anna Swenn-Larsson
1:53.16
+ 3.18
8.
Stephanie Brunner
1:53.18
+ 3.20
9.
Ana Bucik
1:53.24
+ 3.26
10.
Marie-Michele Gagnon
1:53.46
+ 3.48
11.
Michaela Kirchgasser
1:53.50
+ 3.52
12.
Katharina Huber
1:53.55
+ 3.57
13.
Mina Fürst Holtmann
1:53.73
+ 3.75
14.
Emelie Wikström
1:53.76
+ 3.78
15.
Michelle Gisin
1:53.93
+ 3.95
16.
Denise Feierabend
1:53.94
+ 3.96
17.
Laurence St-Germain
1:53.96
+ 3.98
 
Marusa Ferk
1:53.96
+ 3.98
 
Maren Skjöld
1:53.96
+ 3.98
20.
Maren Wiesler
1:53.97
+ 3.99
21.
Resi Stiegler
1:54.13
+ 4.15
22.
Manuela Mölgg
1:54.21
+ 4.23
23.
Katharina Gallhuber
1:54.25
+ 4.27
24.
Carmen Thalmann
1:54.37
+ 4.39
25.
Estelle Alphand
1:54.39
+ 4.41
26.
Nastasia Noens
1:54.47
+ 4.49
27.
Erin Mielzynski
1:54.51
+ 4.53
28.
Chiara Costazza
1:54.53
+ 4.55
29.
Martina Dubovska
1:54.61
+ 4.63
Letzte Aktualisierung: 19:35:42
Ende
 
Mikaela Shiffrin übernimmt dank des 2. Platzes heute die Weltcupführung von Viktoria Rebensburg. Das dürfte die Deutsche jedoch erwartet haben. Sie wird sich vielmehr mit Lena Dürr freuen, die mit Rang 6 bereits jetzt ihr bestes Resultat aus der Vorsaison eingestellt hat. Maren Wiesler als 20. komplettiert den guten Eindruck, auch wenn nach Rang 12 vor dem Finale sogar mehr drin gewesen wäre. Aus deutscher Sicht geht der Weltcupwinter also gut weiter. Damit kann ich Sie und mich beruhigt in den Nachmittag entlassen. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit und auf Wiederlesen!
Fazit
 
Mikaela Shiffrin ist geschlagen - und das schon im ersten Rennen! Wenn man so will, hat Petra Vlhova nun zwei Slalom-Rennen in Folge gewonnen. Natürlich übernimmt sie dadurch zunächst die Führung im Slalomweltcup. Shiffrin wird es sportlich nehmen und als Herausforderung auffassen. Beide Athletinnen wirken, so zumindest ist der Eindruck nach dem Auftaktrennen, zu stark für die Konkurrenz, begegnen sich aber untereinander auf Augenhöhe. Da dürfen wir uns offenbar noch auf einige packende Duelle in diesem Winter freuen!
Shiffrin
In diesen Sphären schwebt normalerweise nur Mikaela Shiffrin und eben sie steht nun im Starthaus und muss kontern. Die 21 Hundertstel Vorsprung aus dem ersten Durchgang baut sie um einen Wimpernschlag aus, doch vor dem Eingang in den Steilhang liegen beide beinahe gleichauf. Shiffrin fährt gut, Shiffrin fährt flüssig und dennoch fehlen vor dem Schlussabschnitt mit einem Mal 32 Hundertstel. Dann jedoch gelingen der Amerikanerin einige perfekt gesetzte Schwünge um die letzten Tore. Shiffrin holt auf, doch im Ziel leuchtet dennoch die "2". Zehn Hundertstel fehlten am Ende.
Vlhova
Was für eine Ansage von Petra Vlhova! Die Slowakin fährt mit dem Messer zwischen den Zähnen und dabei dennoch technisch so sauber, dass sie mit 54.11 die Laufbestzeit einfährt. 1,35 Sekunden trennen sie vom Rest des Feldes!
Hansdotter
 
Frida Hansdotter hat dennoch knapp eine halbe Sekunde Vorsprung vor Beginn ihres zweiten Laufs. Die Schwedin fährt elegant wie immer, lässt aber die nötige Aggressivität vermissen und muss Stück für Stück abreißen lassen. Am Ende fehlen gar über acht Zehntel auf Holdener!
Holdener
Die Schweiz hat diesen Lauf gesteckt. Meillard hat davon profitiert, Wendy Holdener soll noch ihren Vorteil daraus ziehen. Holdener baut ihren Vorsprung vor dem Steilhang aus und bringt sich dann dank eines idealen Rhythmus sogar mit über einer Sekunde in Führung. Natürlich verliert sie gegen Meillard noch ein wenig zum Ende des Laufs, doch das macht am Ende nicht mehr den Unterschied. Das war mehr als eine Ansage in Richtung Podest!
Haver-Löseth
 
Nina Haver-Löseth riskiert in ihrem Lauf viel, im Steilhang bezahlt sie dafür und rutscht kurzfristig rückwärts am Tor vorbei. Damit ist Lena Dürr zumindest auf Rang 6.
Dürr
 
Jetzt zählt's für Lena Dürr. 38 Hundertstel beträgt ihr Vorsprung vor diesem Finale. Dieser ist zu Beginn des Steilhang bereits auf zwei Hundertstel zusammengeschmolzen. Dürr gelingen jedoch ein paar fantastische Schwünge im Steilhang, die sie knapp vorne halten. Es folgt Meillards Paradeabschnitt, den sie am Ende nicht kontern kann. Dennoch: Mit zwei Zehnteln Rückstand wird es heute mindestens Rang 7 werden!
Wikström
 
Emelie Wikström steht im Steilhang etwas zu lange auf den Skiern und scheint so nur etwas behäbig um die Tore zu kommen. Das Duell mit der nahezu gleichauf liegenden Gagnon um Platz 9 entscheidet sie aber dank eines guten Schlussabschnitts für sich.
Gagnon
 
Acht Läuferinnen stehen noch oben, Marie-Michele Gagnon macht den Anfang. Die Kanadierin hat schnell den Großteil ihres 20-Hundertstel-Vorsprungs eingebüßt und rutscht im Steilhang bei einem Rechtsschwung etwas nach außen. Vor dem Schlussabschnitt ist der Rückstand schon auf beinahe eine halbe Sekunde angewachsen. Im Vergleich zu Meillards Paradeabschnitt verliert Gagnon weitere Zehntel. Nur Platz 5!
Bucik
 
Ana Bucik fährt ebenfalls trotz 15 Hundertstel Vorsprung aus dem ersten Lauf beinahe von Beginn an hinterher. Die Slowenin hält sich dank ihrer guten Technik in der Folge im Rennen, verliert aber auf den starken Schlussabschnitt von Meillard weiter Zeit, anstelle den entscheidenden Konter zu setzen. Platz 4!
Swenn-Larsson
 
Damit macht sie auf Anna Swenn-Larsson beispielsweise schon einmal 73 Hundertstel gut. Die Schwedin verliert schnell ihren Vorsprung und kann dann vor allem mit der starken Leistung von Meillard im Schlussabschnitt nicht mithalten. Rang 2!
Meillard
Melanie Meillards Talent ist unbestritten und heute bringt sie es auf die Piste. Der Schweizerin gelingt bei leicht nebligen Bedingungen der zweitbeste Lauf im zweiten Durchgang. In Verbindung mit dem Vorsprung vom Vormittag geht die Schweizerin deutlich in Führung. Ein ganz starker Lauf von Meillard!
Ferk
 
Marusa Ferks zweiter Lauf gleicht dem von Maren Wiesler. Ihr Start ist nicht ganz so gut, doch dafür verliert sie ebenfalls im Steilhang eine Sekunde. Ein guter Rhythmus um die letzten Tore gibt letztlich den Ausschlag, warum Ferk auf Rang 7 landet.
Wiesler
 
Maren Wiesler kommt gut oben weg, erarbeitet sich eine halbe Sekunde Vorsprung vor dem Steilhang und scheint auch dort nicht schlecht zu fahren. Ohne großen erkennbaren Fehler verliert sie dort jedoch über eine Sekunde, weil sie offenbar etwas zu schwach auf den Kanten stand und immer wieder minimal rutschte. Rang 9 steht am Ende im Ziel. Schade! Damit ist das gute Zwischenresultat wohl dahin.
Huber
 
Aus zwei mach drei! Katharina Huber fährt 73 Hundertstel Vorsprung vor der Vertikalen heraus, doch auch das soll am Ende nicht reichen, weil einmal kurz ganz tief in die Knie muss, um einen Schlag wegzustecken, der sie vor einem Rechtsschwung ereilt. Der Kanteneinsatz kostet Zeit und bringt sie am Ende auf Rang 3.
Kirchgasser
 
Der Nebel nimmt zu, als Michaela Kirchgasser als 15. ins Finale einsteigt. Die Österreicherin baut ihren Vorsprung ebenfalls nach der zweiten Zwischenzeit etwas aus, doch der Steilhang war von Brunner sowohl technisch als auch rhythmisch einfach noch besser gefahren. Mit 32 Hundertstel Rückstand reiht sich Kirchgasser vorerst hinter Brunner zur österreichischen Doppelführung ein.
Dubovska
 
Martina Dubovksa baut ihren Vorsprung aus dem Starthaus bis zum Steilhang auf 45 Hundertstel aus, doch auch diese bewahren die Tschechin nicht von einem unsauberen Schwung im Steilhang, dessen Korrektur wohl gut eine Sekunde kostet. So fällt sie zurück - und das sogar bis auf Rang 15!
Skjöld
 
Maren Skjöld fährt vom Stil her etwas anders, aber einen Tick unrunder. Am Ende steht exakt die gleiche Zeit und Rang 5.
St-Germain
 
Laurence St-Germain war vor diesem Durchgang gleichauf mit Alphand, fährt jetzt aber deutlich aggressiver als die Schwedin und kann sich trotz kleinerer Fehler auf Rang 5 positionieren.
Alphand
 
Estelle Alphand bis zum Übergang in den Steilhang auf Kurs, leistet sich dann aber kleinere Fahrfehler und verliert zum Ende hin über eine Sekunde auf die Spitze. Rang 9 für die Schwedin.
Gisin
 
Damit kann Michelle Gisin zunächst einmal nicht mithalten. Die Schweizerin fährt ordentlich, aber nicht immer mit perfektem Timing um die Stangen. Am Ende wird es Platz 3.
Brunner
Es geht doch! Was für ein Auftritt von Stephanie Brunner! Die Österreicherin holt sich Laufbestzeit im zweiten Durchgang und fährt wie auf Schienen zu Rang 1. 55 Hundertstel sind doch mal eine Ansage!
Noens
 
Auch Nastasia Noens muss nach einem guten Auftakt durch die ersten Tore beim Übergang in den Steilhang langsam abreißen lassen. Gerade in der Vertikalen tun sich die Athletinnen im Vergleich zu Holtmann im Moment schwer und lassen entscheidende Zehntel liegen. Platz 7 für die Französin.
Costazza
 
Bei Chiara Costazza passt es von vorne herein nicht im zweiten Lauf. Die Italienerin findet nicht in den Rhythmus und hat im Ziel satte acht Zehntel Rückstand. Im Moment scheinen die Laufzeiten im Feld immer schlechter zu werden.
Mielzynski
 
Erin Mielzynski lässt den Kopf im Ziel enttäuscht in den Nacken fallen. Das war nichts! Die Kanadierin hat Mitte des Steilhangs bereits über eine halbe Sekunde Rückstand auf Holtmann. Deren Lauf kann vielleicht sogar bis in die Top15 reichen.
Thalmann
 
Die Zeit von Holtmann scheint im Moment nicht wirklich angreifbar zu sein. Auch Thalmann lässt zum Start viele Zehntel liegen und reiht sich nach einem verhaltenen Mittelteil hinter Gallhuber auf Rang 6 ein.
Gallhuber
 
Katharina Gallhuber lässt ihren Vorsprung aus dem ersten Durchgang ebenfalls bereits zu Beginn der Strecke liegen. Den Steilhang fährt die Österreicherin etwas zu brachial, etwas zu grob an und verliert durch den harten Kanteneinsatz weiter Zeit. Platz 5!
Stiegler
 
Damit kann Resi Stiegler heute nicht mithalten. Holtmanns Start war bisher mit Abstand der beste, dementsprechend schnell ist der Vorsprung der Amerikanerin weg. Den Rückstand hält sie in der Folge in etwa bei drei Zehnteln, doch eine Aufholjagd bleibt aus.
Holtmann
Mina Fürst Holtmann baut ihr Polster aus dem Starthaus zwischenzeitlich auf sieben Zehntel aus, lässt aber beim Übergang vom Steilhang in den Zwischenabschnitt zum Zielhang einige Sekunden liegen. Die Führung wird es dennoch mit 21 Hundertsteln Vorsprung.
Mölgg
 
Manuela Mölgg gelingt guter Start, doch die 14 Hundertstel Vorsprung sind spätestens zu Beginn des Steilhangs weg. Den hat Feierabend jedoch besonders gut gefahren und daher wächst der Rückstand im Ziel weiter an. 21 Hundertstel fehlen am Ende, Weltcuppunkte gibt es natürlich dennoch.
Feierabend
Denise Feierabend eröffnet den zweiten Durchgang. Mittlerweile hat der Wind etwas aufgefrischt, doch Feierabend lässt sich davon zunächst natürlich nicht beeindrucken. Die Schweizerin steht ruhig auf den Skiern, fährt flüssig, ohne aber das letzte Risiko zu gehen. Wir werden sehen, was die 1:53.94 am Ende wert sind.
Bedingungen 2. Lauf
 
In Finnland gehen bereits die Flutlichter neben der Strecke an, dunkel ist es deswegen noch lange nicht. Kein Schnee, etwas Nebel, aber dafür beste Pistenverhältnisse warten auf die Athletinnen, die sich in wenigen Minuten ein weiteres Mal dem Hang annehmen werden. Die ersten Vorläufer sind bereits auf dem von den Schweizern gesteckten Kurs unterwegs.
Zwischenfazit
 
Mikaela Shiffrin bleibt vorerst das Maß der Dinge. Dahinter lauert jedoch eine bestens aufgelegte Petra Vlhova vor Frida Hansdotter. Ab Platz 4 bestehen Außenseiterchancen in Richtung Podium. Mit in der Verlosung: Lena Dürr! Auch von Maren Wiesler auf Rang 12 erwarten wir ab 13 Uhr noch einiges. Kurz davor melden wir uns wieder mit den wichtigsten Infos zum Finaldurchgang.
Bondare
Liene Bondare aus Lettland bildet den Schlusspunkt des ersten Slalomdurchgangs der Saison. Die Lettin hat leider von Beginn an Probleme und kann auch nach einem ordentlichen Ritt im Zielhang nicht mehr an die Top30 heranfahren.
Bissig
 
Carole Bissig hingegen muss einem schwachen Auftakt hinterherfahren und schafft es nie, diesen wieder auszubügeln. Rang 43 steht für die Schweizerin im Ziel zu Buche.
Brunner
 
Stephanie Brunner erarbeitet sich ein kleines Polster auf Rang 30 dank eines guten Starts, aber auch der Rest ihrer Fahrt kann sich sehen lassen und so landet die Österreicherin auf Platz 21.
Holtmann
 
Mina Fürst Holtmann zeigt, dass es auch zu diesem Zeitpunkt noch möglich ist, gut Ski zu fahren. Die Norwegerin liegt zwischenzeitlich sogar innerhalb der Top15, ehe sie im Steilhang wegrutscht und letztlich Rang 28 ins Ziel rettet.
Capova
 
Gabriela Capova hat mit dem zweiten Durchgang von Beginn an wenig zu tun, auch eine Aufholjagd gibt es am Ende nicht. Ein früher Feierabend für die Tschechin.
Livk
 
Klara Livk aus Slowenien holt am Ende mit einem starken Rhythmus um die finalen Tore nochmals Zeit auf, doch ihr Rückstand auf Platz 30 war in diesem Moment bereits zu groß.
Ando
 
Asa Ando hat ähnlich wie Landsfrau Hasegawa von Beginn an Probleme mit dem Hang und fährt mit knapp fünf Sekunden Rückstand ins Ziel ein.
St-Germain
 
Laurence St-Germain hat da aber noch etwas dagegen und platziert ihren Namen auf der Teilnehmerliste des Finaldurchgangs. Platz 18 ist der Lohn für eine von Beginn an äußerst aggressive und mutige Fahrt. Man darf gespannt sein, ob die Kanadierin das bei besseren Bedingungen wiederholen kann.
Fjällström
 
Magdalena Fjällström fährt dem Feld bereits von der ersten Zwischenzeit an hinterher und gewinnt das Rennen gegen die Zeit der Top30 auch nicht im Zielhang. Langsam verfestigt sich die Startliste für Durchgang zwei.
Gutierrez
 
Mireia Gutierrez aus Andorra fährt ins Ziel, verliert im Steilhang aber nach vielen Rutschern und Wacklern mehr als drei Sekunden. Auch sie hat bereits jetzt keine Chance mehr auf das Finale.
Tilley
 
Auch Alex Tilley hat zu kämpfen und muss ebenfalls im Steilhang an den Pistenrand.
Hector
 
Sara Hector hat das Potenzial in die Top10 vorzustoßen, heute scheidet sie aber im Steilhang aus.
Huber
 
Ganz zu schweigen von Katharina Huber! Die Österreicherin schiebt sich mit Rang 14 vor Michaela Kirchgasser und ist damit trotz ihrer 22 Jahre bereits beste Athletin des ÖSV an diesem Tag.
Liensberger
 
Schon alleine deshalb, weil sich Katharina Liensberger mit einer mutigen, aber keinesfalls immer fehlerfreien Fahrt auf Rang 27 katapultiert.
Stoffel
 
Die Schweizerin Elena Stoffel fährt etwas zügiger, greift aber wohl zu früh zur Punktlandung. Das wird mit den Top30 zu diesem Zeitpunkt wohl kaum bis zu Startnummer 71 reichen.
Hilzinger
 
Jessica Hilzinger zählt mit 20 Jahren zu den Zukunftshoffnungen im deutschen Skisport. Heute wird ihr bereits ein verhaltener Start zum Verhängnis, der in der Folge weiter Zeit kostet und auch mit einer unsauberen Fahrt im Mittelteil natürlich nicht ausgeglichen werden kann. Über vier Sekunden Rückstand reichen bereits jetzt nicht für das Finale. Schade!
Alopina
 
Ksenia Alopina riskiert ebenfalls viel, wird dafür aber nicht belohnt und scheidet im Steilhang aus.
Dubovska
 
Martina Dubovska fährt mit dem nötigen Risiko und hat die Technik, sich dennoch sauber um die Tore zu bewegen. Rang 15 ist in diesen Startnummergefielden durchaus ein Erfolg.
Alphand
 
Anders Estelle Alphand, die sich mit 58.31 sogar in die Top20 schiebt. Starke Leistung der Schwedinnen heute!
Tkachenko
 
Ekaterina Tkachenko kommt nie in den Rhythmus und findet sich bereits jetzt bei knapp einer Minute in den hintersten 20er-Rängen wieder. Das wird nichts werden.
Swenn-Larsson
 
Unter anderem auch, weil Anna Swenn-Larsson auf Attacke fährt! Die Schwedin riskiert auf der schlechter werdenden Piste vor und vor allem im Steilhang vieles und wird mit Rang 10 belohnt. "Yes", schreit sie im Ziel und dem können wir uns nur anschließen.
Hasegawa
 
Emi Hasegawa hält seit Jahren die japanischen Fahnen im Weltcup hoch, heute wird sich das aber wohl auf einen Durchgang beschränken. Eine viel zu vorsichtige Fahrt von über einer Minute wird nicht für das Finale reichen.
Staalnacke
 
Ylva Staalnacke und Co. kämpfen ab jetzt eigentlich vorrangig um die Teilnahme am Finale. Die Schwedin gibt sich mit einer Zeit knapp unter 59 Sekunden immerhin eine gute Chance dazu.
Ignjatovic
 
Nevena Ignjatovic kommt ordentlich aus dem Starthaus, hält sich in Schlagdistanz, aber macht dann beim Übergang ins steilere Gebiet einen Fahrfehler und fädelt ein.
Noens
 
Nastasia Noens kämpft sich etwas weiter nach vorne und platziert sich als 16. im Mittelfeld. Damit hat die Französin anders als Haaser oder auch Grünwald sehr gute Chancen auf das Finale. Die beiden Österreicherinnen müssen aufgrund des enorm großen Starterfelds mit 70 Athletinnen noch lange zittern.
Haaser
 
Es sieht nicht wirklich nach einem österreichischen Freudentag in Levi aus. Ricarda Haaser kann den Eindruck mit 59 Sekunden nicht wirklich verbessern.
Gallhuber
 
Auf Katharina Gallhuber hatten die Österreicher im Vorfeld als Überraschung gehofft, Platz 19 wird da kaum die Gemüter zufrieden stellen. Gallhuber kann deutlich mehr, aber die 20-Jährige konnte es heute mit einem etwas vorsichtigen und dennoch nicht fehlerfreien Lauf nicht zeigen.
Wiesler
 
Maren Wiesler fährt grundsätzlich nicht viel schneller als die Konkurrenz unmittelbar vor ihr, behält im Steilhang aber ihren Rhythmus bei und lässt die Skier dadurch weiterhin gut laufen. Platz 12 im Ziel ist der Lohn! Das kann sich mehr als sehen lassen!
Barthet
 
Anne-Sophie Barthet muss in der Mitte des Steilhangs einmal kurz komplett das Tempo rausnehmen, um das nächste Tor rechts zu erwischen. Das kostet am Ende über zwei Sekunden und führt zu einem Platz weit hinten im Feld.
Ferk
 
Marusa Ferk gelingt ein trotz eines minimalen Stehers im Steilhang ein mehr als ordentlicher Lauf. Am Ende steht Platz 11 und wer weiß, was mit schätzungsweise sechs Zehnteln weniger auf der Uhr drin gewesen wäre. Im Finale bietet sich die Möglichkeit, uns das zu demonstrieren.
Grünwald
 
Julia Grünwald rutscht im Steilhang zweimal weg, fängt sich aber rechtzeitig vor dem nächsten Tor. Zeit kostet das natürlich dennoch und führt am Ende zu über drei Sekunden Rückstand im Ziel.
Mölgg
 
Das war von vorneherein nicht der Lauf von Manuela Mölgg. Die Italienerin rutscht etwas über die Kanten, kommt nie richtig in den Rhythmus und hat am Ende satte drei Sekunden Rückstand.
Mielzynski
 
Erin Mielzynski fährt gewohnterweise etwas aggressiver als der Durchschnitt. Die Kanadierin wackelt hin und wieder ein wenig, bringt den Lauf aber dennoch ins Ziel und wird mit Rang 15 belohnt.
Feierabend
 
Die Pistenverhältnisse werden nach 20 Starterinnen jetzt natürlich schon etwas schlechter. Denise Feierabend fährt jedoch unabhängig davon etwas zu hart auf den Kanten, verliert dadurch an Schwung um die Slalomstangen und landet nur auf Rang 18.
Wallner
 
Da stellt sich natürlich umgehend die Frage nach dem deutschen Mannschaftsergebnis. Marina Wallner scheidet nach einem Fahrfehler jedoch früh aus und relativiert für's Erste den sehr guten Gesamteindruck. Schade!
Kirchgasser
 
Michaela Kirchgasser lässt ihre Landsfrau zwar hinter sich, ist bei ihrem letzten Rennen in Levi aber auch nicht wirklich zufrieden, als im Ziel die 11 aufleuchtet. Die Österreicherinnen fahren heute hinterher.
Thalmann
 
Carmen Thalmann bleibt zu verhalten, fährt etwas zu kontrolliert und landet am Ende auf Rang 14.
Gagnon
 
Marie-Michele Gagnon fährt ähnlich, lässt aber beim Übergang vom Steilhang in die flache Passage vor dem Ziel etwas zu viel Zeit liegen und kann die Geschwindigkeit von dort nicht so gut ins Ziel transportieren wie Dürr. Rang 8!
Dürr
 
Lena Dürr darf als Erste nach einer kurzen Pause auf die Piste. Die Deutsche hält in Abwesenheit der erkrankten Christina Geiger von Beginn an ordentlich mit, hält den Rückstand bis zum Steilhang in Grenzen und lässt auch dort den Skiern freien Lauf. Der flüssige Stil wird mit Platz 6 belohnt. Starke Leistung bis hierhin!
Gisin
 
Michelle Gisin gewann 2013 Silber bei der Junioren-WM im Slalom. Heute fehlen mit 58.36 als Zehnte bereits 2,7 Sekunden auf Mikaela Shiffrin. Auch in diesem Winter scheint die Konkurrenz hinter der Ausnahme-Athletin Shiffrin nur hinterherzufahren.
Meillard
 
"Komm Melie", schreit ihr der Trainer noch hinterher und die Schweizerin Meillard lässt ihn nicht im Stich. Im ersten Abschnitt kommt sie schneller weg als Shiffrin, leistet sich dann im Steilhang aber einen kleinen Schnitzer, der sie am Ende mehr als eine Sekunde kostet. So wird's nur Rang 8, obwohl deutlich mehr drin gewesen wäre für die talentierte junge Athletin.
Bucik
 
Ana Bucik gibt die Skier da schon etwas mehr frei und kommt so gerade im Steilhang recht gut zurecht. Während es oben am Berg etwas nebliger wird, kann sie sich unten über Rang 7 freuen. Vier Zehntel war sie schneller als Skjöld.
Skjöld
 
Maren Skjöld hat uns schon öfter mit Aufholjagden überrascht, heute bleibt es bei einer routinierten, aber doch für ihre Verhältnisse etwas verhaltenen Fahrweise. Sicher auf Platz 7 könnte man sagen, aber auch da fehlen schon über zwei Sekunden!
Stiegler
 
Resi Stiegler gilt ob ihrer offenen Art überall als Publikumsliebling. Die Allrounderin kämpft im Slalom stets um die Top10 und hält sich mit Platz 9 zunächst einmal in diesem Korridor.
Costazza
 
Chiara Costazza zählt nicht mehr zum engeren Favoritenkreis. Die Italienerin hat von Beginn an etwas mit dem Kurs zu kämpfen, schnauft im Ziel erstmal tief durch und stellt dann frustriert fest, dass über zwei Sekunden zur Weltspitze fehlen.
Truppe
 
Angreifen wollten eigentlich auch die Österreicherinnen, doch mit Katharina Truppe scheidet bereits die zweite Athletin nach einem Fahrfehler aus.
Vlhova
 
Wir haben einen Zweikampf! Petra Vlhova gelingt ein technisch ganz sauberer Lauf mit der nötigen Risikobereitschaft. Die Slovakin hält mit Shiffrins Zeit bis zum letzten Abschnitt mit, ist dann aber nicht ganz so wendig um die letzten Tore im flachen Teil und verliert zwei Zehntel. Dennoch: Aus der Position lässt es sich im Finale doch angreifen!
Schild
 
Wir haben bereits thematisiert, dass sich Bernadette Schild viel vorgenommen hat. Dementsprechend motiviert und aggressiv startet die Schwester von Marlies in die ersten Tore, rutscht dann aber nach einem Rechtsschwung weg und fädelt am nächsten Tor ein. Was für ein bitterer Auftakt in den Slalomwinter! Keine acht Tore hat's gedauert.
Wikström
 
Emelie Wikström trifft vor allem im zweiten Abschnitt nicht die richtigen Punkte für die Schwünge um die Tore. Vier Zehntel fehlen vor dem Steilhang und bekanntermaßen summiert sich die fehlende Geschwindigkeit dann gerne auf. Mit einem Rückstand von 1,66 Sekunden übernimmt die Schwedin vorerst die Rote Laterne.
Holdener
 
Wendy Holdener startet sogar zwei Hundertstel schneller als Shiffrin, rutscht dann aber im Steilhang immer wieder minimal und verliert am Ende 1,2 Sekunden auf die Amerikanerin. Nur Platz 3 für die Schweizerin, die im Ziel auch etwas ungläubig dreinblickt.
Shiffrin
Manche Dinge ändern sich nie! Mikaela Shiffrin und Levi - das passt! Die Amerikanerin fährt technisch einwandfrei, wirkt aber etwas schneller auf den Beinen als Hansdotter und belohnt sich für diese Wendigkeit in Verbindung mit dem nötigen Risiko mit einem Vorsprung von über sieben Zehnteln. Einmal mehr trennen sie Welten von der Konkurrenz!
Haver-Löseth
 
Nina Haver-Löseth hat von Beginn an etwas mehr Probleme, rutscht etwas über die Kanten und verliert nach der zweiten Zwischenzeit bereits drei Zehntel. Im Ziel ist der Vorsprung sogar angewachsen. Da fehlt einiges auf die Spitze!
Hansdotter
Frida Hansdotter gelingt ein flüssiger Lauf ohne erkennbare technische Fehler. 56.39 stehen als erster Richtwert auf der Anzeigetafel.
Bedingungen
 
Bei Sonnenschein in Levi geht es für die Athletinnen gleich auf die Piste. Frida Hansdotter wird den Anfang machen.
Die Deutschen
 
14. wurde Christina Geiger letztes Jahr im Slalom-Weltcup, Lena Dürr 19. - der Anspruch im deutschen Skiverband ist jedoch ein anderer. Wolfgang Maier und Co. wünschen sich langfristig wieder mehr Top10-Ergebnisse, vielleicht sogar mal ein Podium. Eine erste Standortbestimmung auf dem mühsamen Weg an die Spitze wird es heute geben. Die Voraussetzungen für die vier Deutschen im Feld sind dabei ordentlich. Lena Dürr könnte mit Startnummer 16 einen Angriff auf die vorderen Plätze starten, auch Marina Wallner hat als 20. eine gute Ausgangsposition. Schwieriger wird es da schon für Jessica Hilzinger, doch als 39. Starterin ist das Finale keineswegs außer Reichweite.
Rentiere und Co.
 
Rudolph und Sven, so heißen die Rentiere, deren Patenschaft Mikaela Shiffrin als zweifache Siegerin in Levi traditionell übernehmen durfte. Im letzten Jahr gewann Shiffrin sämtliche Rennen vor dem Jahreswechsel im Slalom, heuer soll bereits die Rentier-Patenschaft verbunden mit 100 Weltcuppunkten an jemand anderen gehen, wenn es nach der Konkurrenz geht. Bernadette Schild macht Hoffnung auf mehr Spannung: "Mika ist die Beste. Sie hat schon so viel erreicht, sie fährt so locker, so konstant, sie drückt es durch. Ich war schon in einzelnen Durchgängen schneller als sie, aber in zwei habe ich es noch nie geschafft."
Favoritinnen
 
Veronika Velez-Zuzulova musste ihre Saison bereits vor dem ersten Rennen beenden. Ein Kreuzbandriss hindert die letztjährige Zweite in der Slalomwertung daran, Shiffrin herauszufordern. Blieben also noch die üblichen Kandidatinnen: Wendy Holdener war im vergangenen Winter für die ein oder andere Podestplatzierung gut und startet heute als Vierte unmittelbar hinter Shiffrin. Frida Hansdotter wird den ersten Durchgang eröffnen und bekommt die besten Pistenverhältnisse, um ihrem Sieg aus dem letzten Jahr in Flachau einen weiteren hinzuzufügen. Nina Haver-Löseth und Petra Vlhova, eine der wenigen anderen Siegerinnen im Slalom der vergangenen Saison , darf man ebenfalls auf der Rechnung haben. Die Frage wird jedoch wie 16/17 die gleiche sein: Kann überhaupt jemand die 22-jährige Mikaela Shiffrin ernsthaft gefährden oder Sprechen wir nur von der exakten Podiumsbesetzung?
Shiffrin
 
Denn die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres startet heute erstmals in ihrer Paradedisziplin. Neun Rennen, sechs Siege, ein 2. und ein 3. Platz - über die Favoritenrolle musste man im letzten Jahr und muss man auch wohl in diesem Jahr nicht diskutieren. Doch mit der vollständigen Rückkehr von Lindsey Vonn und Anna Veith in den Weltcup und einer Lara Gut im Nacken dürfte Shiffrin auf dem Weg zur großen Kristallkugel jeden Punkt gebrauchen können.
 
 
Der Weltcupwinter ist gerade einmal ein Rennen alt und noch dürfen wir uns aus deutscher Sicht mit Viktoria Rebensburg über eine Gesamtwelcupführende freuen. Gut möglich, dass sich das heute bereits ändert, wenn die Slalom-Spezialistinnen in Levi ans Werk gehen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Levi zum Slalom der Damen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Petra Vlhova
1:49.98
2.
Mikaela Shiffrin
1:50.08
0.10
3.
Wendy Holdener
1:51.33
1.35
4.
Frida Hansdotter
1:52.15
2.17
5.
Melanie Meillard
1:52.56
2.58
6.
Lena Dürr
1:52.76
2.78
7.
Anna Swenn-Larsson
1:53.16
3.18
8.
Stephanie Brunner
1:53.18
3.20
9.
Ana Bucik
1:53.24
3.26
10.
Marie-Michele Gagnon
1:53.46
3.48
11.
Michaela Kirchgasser
1:53.50
3.52
12.
Katharina Huber
1:53.55
3.57
13.
Mina Fürst Holtmann
1:53.73
3.75
14.
Emelie Wikström
1:53.76
3.78
15.
Michelle Gisin
1:53.93
3.95
16.
Denise Feierabend
1:53.94
3.96
17.
Laurence St-Germain
1:53.96
3.98
 
Marusa Ferk
1:53.96
3.98
 
Maren Skjöld
1:53.96
3.98
20.
Maren Wiesler
1:53.97
3.99
21.
Resi Stiegler
1:54.13
4.15
22.
Manuela Mölgg
1:54.21
4.23
23.
Katharina Gallhuber
1:54.25
4.27
24.
Carmen Thalmann
1:54.37
4.39
25.
Estelle Alphand
1:54.39
4.41
26.
Nastasia Noens
1:54.47
4.49
27.
Erin Mielzynski
1:54.51
4.53
28.
Chiara Costazza
1:54.53
4.55
29.
Martina Dubovska
1:54.61
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